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    Marder: Wirksamer Schutz gegen unliebsame Tierbisse

    Frau Schmidts VW Golf parkt seit Jahren im Freien vor dem Haus. In der kalten Jahreszeit bemerkt sie öfter Abdrücke von Marderpfoten auf der Haube. Glücklicherweise scheint sich das Tierchen nur einen warmen Platz unter der Motorhaube gesucht zu haben und bleibt dabei immer friedlich. Nach einem Autoausflug zu Freunden aufs Land erlebt Frau Schmidt eine böse Überraschung: Ihr draußen abgestellter Golf springt nicht mehr an. Über Nacht hat sich ein neuer Marder daran zu schaffen gemacht und seinen Unmut über den Duft des Rivalen aus der Stadt an diversen Kabeln, Schläuchen und Leitungen ausgelassen. Das Ergebnis der Beißattacke: Mehrere Tausend Euro direkte Tierbissschäden an Kabeln und Schläuchen und weitere gravierende Tierbissfolgeschäden am Motor.

    Solche Fälle sind gemäß ADAC keine Seltenheit: 2015 rückte die ADAC Straßenwacht zu 12.950 von Mardern verschuldeten Pannen aus. 2014 verursachten Marder 216.000 Schäden an kaskoversicherten Autos und Kosten in Höhe von 64 Millionen Euro (Quelle GDV).

    So gefräßig sind Marder: 216.000 Pkw-Schadenfälle und Kosten in der Höhe von 64 Millionen Euro wurden bei der letzten Erhebung vom GDV im Jahr 2014 registriert.

    Marderbiss: Typische Fahrzeugschäden

    Marder sind vor allem von Gummi- und weichen Kunststoffteilen im Auto angetan. Am häufigsten betroffen sind laut ADAC diese Autoteile:

    • Zündkabel
    • Kühlwasser- und Scheibenwaschwasser-Schläuche
    • Kunststoffschläuche
    • Manschetten an Antriebswellen und an der Lenkung
    • Stromleitungen bzw. deren Isolierung
    • Isoliermatten für die Geräusch- und Wärmedämmung

    Die unmittelbare Beschädigung kann gravierende Folgeschäden am Motor, an den Antriebs- und Achsgelenken sowie den Lenkungsteilen verursachen.

    Warum beißen Marder zu?

    Marder sind im Frühjahr und Herbst besonders aktiv. Als Einzelgänger und Allesfresser gehen sie vor allem nachts jagen und suchen sich danach eine behagliche und dunkle Ruhestätte. Der Motorraum von stehenden Fahrzeugen erfüllt beide Anforderungen und ist deshalb als Wohnareal, Spielplatz und Zufluchtsort bei Mardern besonders beliebt. Dabei hinterlässt der Marder Duftspuren, die an sich noch nicht gefährlich sind. Heikel wird es, wenn Sie Ihr Auto an einen anderen Platz fahren und abstellen. Dann kann die Duftmarke des Marders einen Konkurrenten anlocken. Der Artgenosse duldet keine territorialen Rivalen und gerät in Rage. Autokabel und -schläuche sind seinen wütenden Bissen unmittelbar ausgesetzt.

    Tipps gegen Marder: Was hilft und was nicht?

    Wenn Sie Ihr Auto nicht in einer Garage parken können, haben sich laut GDV folgende Mittel zur Marderabwehr bewährt:

    • Professionelle Motorwäsche: Lassen Sie den Motorraum fachmännisch und gründlich reinigen, wenn Sie Marderspuren auf der Motorhaube oder im Motorraum bemerken. Damit beseitigen Sie die Duftspuren der Tiere und beugen einer Racheaktion von Nebenbuhlern vor.
    • Abschottung des Motorraums: Autohersteller bieten bei einigen Modellen eine Abschottung des Motorraums mit Motorschutzwannen an. Die Wannen lassen sich auch nachrüsten. Damit kommen Marder nicht mehr an sensible Kabel und Schläuche.
    • Ummantelung von Kabeln und Schläuchen: Wer Kabel mit Hartplastik ummanteln lässt, sorgt wirksam gegen Marderschäden vor. Allerdings darf die Kabelummantelung nicht in bewegliche oder an heiße Teile geraten. Leider kommt der Kabelschutz nicht für Gummimanschetten und Dämmstoffe in Frage.

    Nicht empfohlen als Marderschreck werden die folgenden Mittel:

    • Duftstoffe: Finger weg von Mardersprays, Duft- und WC-Steinen, Mottenkugeln und anderen als Wundermittel angepriesenen Duftstoffen. Sie sind nicht nur langfristig unwirksam, da sich die Marder schnell daran gewöhnen, sondern sie können die Tiere sogar provozieren und damit noch größeren Schaden anrichten.
    • Ultraschallgeräte: Sie versprechen Marder mit sehr hohen und für den Menschen unhörbaren Tönen zu vertreiben. Was in der Theorie gut klingt, gelingt in der Praxis nicht immer. Der Schalldruck wird im engen Motorraum durch viele Hindernisse blockiert und so verringert, dass Marder nicht nachhaltig wegbleiben.
    • Elektroschockgeräte: Kleine Metallplättchen werden am unteren Motorrand montiert und erteilen Eindringlingen einen Stromschlag. Allerdings ist die Wirksamkeit sehr von der Platzierung der Plättchen abhängig. Bei einer unsachgemäßen Montage kann zudem die Fahrzeugelektronik beschädigt werden.

    Tierbiss und Tierbissfolgeschäden: Besser gut versichert

    Den besten Schutz gegen beißwütige Marder bietet eine gute Versicherung. Überprüfen Sie genau, welche Marderschäden von Ihrer Kfz-Versicherung übernommen werden. Nicht immer umfasst der Versicherungsschutz die erheblichen finanziellen Folgeschäden, sondern deckt nur die unmittelbaren Schäden an Kabeln und Schläuchen. Mit unserer Kaskoversicherung sind Sie nicht nur gegen direkte Tierbissschäden versichert, sondern können auf Wunsch Tierbissfolgeschäden bis 5.000 Euro mitversichern.

    Marderbiss: Das Wichtigste im Überblick

    • Marder können gummielastische Autoteile wie Schläuche, Zündkabel, Stromleitungen und Isolationsmaterial anbeißen und dadurch gravierende Folgeschäden am Motor und Antrieb verursachen.
    • Kabel zerbeißt der gefräßige Knabberer vor allem, um Artgenossen, die das Auto für sich mit Duftspuren markiert haben, zu vertreiben.
    • Nützliche Marderschreck-Maßnahmen sind die vorbeugende Motorwäsche, die Abschottung des Motorraums und der Schutz von Kabeln mit einer Hartplastikummantelung.

    Jetzt gegen Tierbissschäden absichern

    Entdecken Sie die Leistungen unserer günstigen Autoversicherung und sichern Sie sich gegen die Kosten vor Tierbiss- und Tierbissfolgeschäden ab.